Artikel - Weihnachtsland Erzgebirge
Keine zweite
deutsche Landschaft
hat wie das
Erzgebirge
den Ruf eines
"Weihnachtslandes"
.
Dies beruht auf den Traditionen und Gebräuchen des
Erzgebirges
. Das Mosaik der weihnachtlichen Brauchelemente zeigt viele Varianten mit einer wunderbaren reizvollen Mischung von feierlichem Ernst und lustiger Schelmerei, von Repräsentationen nach außen und auch Besinnlichkeit im häuslichen Kreis.
Das
Erzgebirge
informiert nicht nur in Büchern über die bunte Fülle der Festgestaltung und über die Wunderwelt der vielen Figuren und Basteleien. Aus den
Schnitz-, Drechsel- und Malwerkstätten des Erzgebirges
stammen ganze Heerscharen bekannter Figuren: das charakteristische
Engelspaar, der Bergmann,
Räuchermännchen und auch
Nussknacker
. Oder ebenfalls das
Puttenorchester, Bergaufzüge, Kurrendesänger
und vieles vieles mehr. Die volkstümliche
Krippenkunst
hat dabei eine besondere Spielart entwickelt, die
"Weihnachtsberge"
mit ihrer Gestaltenvielfalt und ihren kunstfertigen technischen Tüfteleien. Wahre Glanzstücke der weihnachtlichen Leuchterformen bilden auch die erzgebirgische
"Drehpyramiden"
in ihrem Zusammenspiel von Licht und Bewegung. Vom eigenartigen Zauber dieser Weihnachtskunst und -stimmung kündigen schließlich auch Erzählungen, Gedichte und selbst Lieder, viele in Mundart, und in manchen Berichten wird geschildert, unter welchen Bedingungen diese Volkskunst einst entstand und noch heute sehr gepflegt wird. (cw)
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