Die Geschichte der RäuchermännerErzgebirgein der Weihnachtszeit, das bedeutetSchwibbögen, Bergmänner, EngelundPyramiden- und natürlich die RÄUCHERMÄNNCHEN.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als der Bergbauin eine tiefere Krise geriet, besserten die Bergleute ihren Verdienst durch heimische Drechselarbeiten auf. Da sich die Arbeitsbedingungen und der Verdienst offenbar bald besser als imBergbaugestalteten, kehrten dieBergleuteauch nach dem kurzzeitigem Aufschwung desBergbaus, nicht in ihre alten Berufe zurück. DasHolzdrechselnund dieSpielzeugherstellungerlangten große Bedeutung und bestimmten zunehmend das wirtschaftliche Leben des Seiffener Raumes.Das "Raachermannel", wie es bei uns liebevoll genannt wird, ist eine Erfindung der erzgebirgischen Spielzeugmacherund wurde um das Jahr 1830 das erste Mal erwähnt.Als Motive für das Räuchermännchen dienten anfangs ausschließlich BerufeoderMotive, die dem dörflichen Leben entnommen waren. Heute gibt es den Räuchermann in fast allen denkbaren Figuren.
Das "Raachermannel" verströmt jedes Jahr zur Weihnachtszeitden Duft vonRäucherkerzenin den Wohnzimmern und sorgt so für eine gemütliche Atmosphäre. Dazu wir ein angezündetesRäucherkerzchenauf den unteren Teil der zweiteiligenHolzfigurgestellt. Der Rauch strömt dann durch das Mundloch nach außen und verbreitet seinen aromatischen Duft.
Noch heute wird jede Figur in Handarbeit hergestellt, fein poliert und bemalt. Holen Sie sich dietraditionellen erzgebirgischen Holzfigurenin ihr Wohnzimmer oder bereiten Sie Verwandten und guten Freunden ein individuelles Geschenk. In unsererProduktpalettefinden Sie neben traditionellen Motiven wie demBergmannauch neue Kreationenerzgebirgischer Volkskunst. |